Beugen Sie Erkältungen wirksam vor!

Im Herbst haben die Schnupfenviren ihre grosse Zeit. Die Menschen haben sich noch nicht auf Kälte und Feuchtigkeit eingestellt und sind deshalb eine leichte Beute für die Erreger. Zum einen sinkt bei kühler Witterung die Durchblutung der Schleimhäute in den Atemwegen, sodass die Viren die erste Abwehrbarriere leichter durchbrechen können. Zum anderen ist unser Immunsystem im Winter oft ausgepowert.

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Was Sie tun können, um die Schnupfenviren abzuwehren

Da die Erkältungsviren ausserordentlich unterschiedlich sind und sich auch laufend verändern, wird man niemals immun gegen eine Erkältung. Eine Ansteckung ist also immer wieder möglich. Aber es gibt ganz einfache Mittel, einer Erkältung rechtzeitig vorzubeugen:

Medikamente aus der Naturapotheke
Die Präparate können Sie in Tabletten-, Tropfen- oder Saftform kaufen. Bestimmte Saftzubereitungen sind alkoholfrei und deshalb auch für Kinder gut geeignet. Viele der Präparate enthalten Extrakte aus dem purpurfarbenen Sonnenhut (Echinacea).

Natürliche Ernährung
Sie sollte Getreide, Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse, Blattsalate, Nüsse und Obst enthalten. Verzehren Sie sie nach Möglichkeit roh. Hitzebehandlungen, Extraktion, Pasteurisierung, Sterilisation, Ultrahocherhitzung, Rösten, Grillen, Kochen und Oxidation zerstören die wichtigsten Bestandteile.

Fleisch und Fette sollten nur einen bestimmten Prozentsatz der Ernährung ausmachen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 15 Prozent eiweißhaltige, 55 Prozent kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel und nur 30 Prozent Fett.

Viele Vitamin-C-haltige Nahrungsmittel, denn Vitamin C ist aktiv an der Abwehr von Viren und Bakterien beteiligt. Wenig Alkohol, Nikotin und Kaffee.

 

Härten Sie sich ab:

Trainieren Sie Ihre Haut darauf, dass sie rasch und wirksam auf Änderungen der Außentemperatur und auf eine eventuelle Wärmeabgabe des Organismus reagiert. Also morgens nach einem warmen Bad oder einer warmen Dusche noch kurz mit kaltem Wasser nachduschen.

Auch Sauna-Besuche sind nützlich. Allerdings sollte die Temperatur nicht zu hoch sein, denn das kann Lunge und Schleimhäuten schaden. Die Abkühlungen zwischendurch in einem kalten Wasserbecken sind ein wirksames Training der Temperaturregelung.

Regelmässige Spaziergänge, auch bei Regen und Kälte, haben den gleichen Effekt. Mit passender Bekleidung ist das kein Problem.

Bürstenmassagen regen die Blutzirkulation in der Haut an.

Sportliche Betätigung, allerdings in Massen, härtet ebenfalls ab.

Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu warm bekleidet in zu warmen Räumen sitzen oder sich beim Schlafen zu dick zudecken. Denn dabei entsteht ein Hitzestau im Organismus – eine ideale Brutstätte für Viren.

 

Gesundes Raumklima für freie Nasen

Befeuchten Sie die Raumluft. Denn die Nasenschleimhaut muss stets feucht sein, damit sie ihre Aufgaben, besonders die der Fremdkörperabwehr, wahrnehmen kann. Sorgen Sie für „reine Luft“. Denn neben trockener Heizungsluft beeinträchtigen auch Zigarettenrauch sowie Schadstoffe wie Formaldehyd, Schwefeloxid und Stickoxide die Funktion der Nasenschleimhaut.

Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter - Ihrer Schleimhaut zuliebe. Hilfreich ist auch ein Spray auf Meerwasser-Basis oder Nasenspülungen mit Kochsalzlösungen.

Achten Sie darauf, dass kein Durchzug entsteht. Wenn in einem Raum auf verschiedenen Seiten Fenster oder Türen geöffnet sind, entsteht ein gerichteter Luftstrom. Er führt häufig zur „Erkältung", besonders dann, wenn man vorher etwas geschwitzt hat oder längere Zeit ohne viel Bewegung gesessen hat.

Wichtig ist auch die positive Grundeinstellung.

 

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