Montezumas Rache: Durchfall

Durchfall ist meistens eine Abwehrreaktion des Körpers auf Gift- oder Schadstoffe und äussert sich durch einen dünnen und meist flüssigen Stuhl. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein: verdorbene Nahrungsmittel, verunreinigtes Wasser, Medikamente, Allergien, Krankheiten (zum Beispiel Darmgrippe, Gastritis, Kolitis, Nierenerkrankung), psychosozialer Stress.

In den meisten Fällen ist Durchfall harmlos und nach höchstens drei Tagen überwunden.
Bei chronischem Durchfall ist die Darmschleimhaut entzündet, sodass der Darm seine Funktion nicht mehr erfüllen kann. In diesem Fall sollte der Arzt aufgesucht werden. Das gilt auch, wenn der Durchfall völlig überraschend und krampfartig auftritt.
Durchfall kann aber auch als Folge von bestimmten psychischen Einflüssen auftreten. Denken Sie nur an den Spruch: "Der hat ja vor Angst die Hosen voll."
Die Beschwerden sind häufig mit Bauchschmerzen verbunden, die aber nur eine Begleiterscheinung darstellen und meist harmlos sind. Grundsätzlich sollte man jedoch mit dem Durchfall nicht leichtfertig umgehen, denn im schlimmsten Fall könnte auch eine ernstere Erkrankung dahinterstecken.

Selbsthilfe bei leichtem Durchfall?

Bei leichterem Durchfall hilft Kräutertee und ab dem dritten Tag zusätzlich Zwieback oder Haferschleim. Sie können dem Tee auch einige Tropfen Pfefferminz- oder Lavendelöl beigeben. So mancher schwört auf Salzstangen und Coca Cola.

Es hat sich in den meisten Fällen als recht sinnlos erwiesen, Durchfall einfach durch die Einnahme von stopfenden Mitteln zu beheben. Dabei bleiben oft schädliche Substanzen zu lange in Magen und Darm wo sie zu Schmerzen führen können.

Was ist bei Durchfall zu beachten?

Durchfall hat einen hohen Flüssigkeitsverlust zur Folge. Dadurch leidet der wichtige Elektrolythaushalt (Kalium, Calcium, Natrium ...). Speziell bei Säuglingen und Kleinkindern wie auch bei schwächlichen älteren Patienten ist darauf zu achten, dass die Betroffenen viel trinken. Das ist oft ein Problem, denn Erkrankte fühlen sich zu schwach und zu unwohl, um irgendetwas zu sich zu nehmen. Im Notfall wird der Arzt Flüssigkeit durch eine Infusion zuführen.

Hausmittel
  • Ganzkörperwaschungen mit Knoblauchessig zum Ausleiten über die Haut. Dadurch wird der Darm etwas
        entlastet und die Darmflora kann sich regenerieren.
  • Viel Rohkost essen. Möhren, Rettich, Artischocken und Rote Bete eignen sich besonders wegen der
        antibakteriellen Wirkstoffe. Sie saugen die an den Darmwänden befindlichen Giftstoffe auf.
  • Apfelessig hemmt den Durchfall, indem er die Darmfunktion reguliert und die in der Darmwand
        befindlichen Giftstoffe absorbiert beziehungsweise bekämpft. Ganzkörperwaschungen mit Apfelessig
        unterstützen die Ausscheidung durch die Haut. Ausserdem trägt Apfelessig zum schonenden
        Wiederaufbau der Darmflora bei. Des Weiteren versorgt er den Organismus mit den nötigen Vitaminen
        und Mineralstoffen, wenn die Nahrungsaufnahme stark reduziert wird oder man sich zu einem kurzen
        Fasten entschlossen hat.
  • Getränk: Zwei Teelöffel Apfelessig in einem Glas Wasser (stilles Wasser, um Blähungen zu vermeiden)
        dreimal täglich bis zum Abklingen des Durchfalls, und zwar in kleinen Schlucken, am besten vor jeder
        Mahlzeit.

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