Phytotherapie / Orthomolekulare Medizin

Haben Sie einen guten Bezug zur Natur und schätzen deshalb die nebenwirkungarmen Heilmittel? Wir sind in integrativer Phytotherapie und orthomolekularer Medizin geschult und behandeln Sie auch gerne mit pflanzlichen Heilmitteln oder unterstützen Sie präventiv mit orthomolekularen Substanzen.

Phytotherapie

Phytotherapie befasst sich mit der Vorbeugung und Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Krankheiten mittels pflanzlicher Heilmittel. Sie verbindet die jahrtausendealte Erfahrung traditioneller Pflanzenheilkunde mit den Ergebnissen neuzeitlicher Arzneipflanzenforschung.
Phytotherapie bringt Heilpflanzen in vielfältigen Formen zur Anwendung, zum Beispiel als Tee, Tinktur, Extrakt oder Salbe, inhalativ als ätherisches Öl, als Bad oder Wickel usw.
Phytotherapie orientiert sich an Wirkstoffen und unterscheidet sich damit von komplementärmedizinischen Heilverfahren wie Homöopathie, Bachblüten, anthroposophischer Medizin, Schüsslersalzen, Spagyrik, TCM etc. - die ihrerseits auf eigenen Weltbildern und Theoriesystemen basieren.
Die Patientinnen und Patienten schätzen an der Phytotherapie nebst der Wirksamkeit die guteVerträglichkeit und den Bezug zur Natur.

Was ist Integrative Phytotherapie?

Integrative Phytotherapie versteht sich als Brücke zwischen Naturheilkunde und Medizin. Damit verbunden ist Kooperationsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit im Verhältnis zur Schulmedizin - das Bestreben nach fundierter Begründung von Aussagen, eine selbstkritische Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen phytotherapeutischer Anwendungen und die Absage an Heilslehren und Dogmen aller Art.

Orthomolekulare Medizin

Definition: Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind (Prof. Linus Pauling, zweifacher Nobelpreisträger)

Das steht hinter dieser Definition:

Prävention ist von prioritärer Bedeutung
Prävention und Therapie erfolgt mit physiologischen, körpereigenen Substanzen.

Die orthomolekulare Medizin beschäftigt sich nicht “nur" mit Vitaminen, sondern in genau gleichem Masse auch mit den übrigen essentiellen Mikronährstoffen. Diese stehen alle in einer engen Wechselbeziehung zueinander.

Ziele der OM:

  • Erhalten oder Wiederherstellen des biochemischen Gleichgewichts
  • Möglichst frühzeitiges Erkennen und Verhindern von Mangelzuständen sowie auch von chronischen
        Überbelastungen mit körperfremden Substanzen
  • Prävention erhält höheren Stellenwert als die Therapie

Die OM ist bestrebt, die biochemischen Wirkungen der Ernährung, des Lebensstils und des  Umfelds auf den einzelnen Menschen zu erfassen. Multifaktorielles und interdisziplinäres Denken ist dabei wichtig! Ziel der Beratung ist nicht einfach, allen Leuten dasselbe Multivitaminpräparat abzugeben, sondern möglichst das individuelle biochemische Bedürfnis des Einzelnen abzudecken. 
Als diagnostische Hilfsmittel stehen uns dabei Haaranalyse und die Bestimmung der freien Radikale zur Verfügung.

Faktoren für einen individuellen Mikronährstoffbedarf

    • Aktivität, sportliche Betätigung / Beruf, psychosoziales Umfeld
    • Alkoholkonsum, Rauchen / Medikamente, Drogen
    • Alterungsprozess / Geschlecht / Wachstum
    • Ernährungsfaktoren / Umweltgifte
    • Krankheit, Operation / Lebensstil / psychischer und emotionaler Stress
    • Schwangerschaft, Stillzeit  

 

Wir denken wirtschaftlich. Wir dämpfen Kosten, ohne Ihnen Leistungen vorzuenthalten, indem wir Ihre Behandlung steuern und mit Fachärzten und Spitälern koordinieren. Wir sind Mitglied im Zuger Hausärzte-Netzwerk und ermöglichen Ihnen so kostengünstige Versicherungsmodelle.

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